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Die Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten

Der Schlüssel zur Blastechnik

In dieser DVD wird die Problematik der Atemstütze durch Kraft und Gegenkraft dargestellt.
Zwei Kräfte also, die im Allgemeinen als ein Kraftimpuls wahrgenommen, bzw. empfunden werden und somit nicht genügend bewusst sind.
Das individuelle Kraftverhältnis dieser beiden Kräfte ist die Ursache von Kehlverkrampfungen und somit die Ursache der mangelnden Tonqualität. Bei Tonproblemen muss das individuelle Kraftverhältnis reguliert werden, was nur durch das Erfühlen dieser beiden Kräfte möglich ist.

Wie dies geschehen kann, wird ausführlich in der vorliegenden DVD beschrieben, die sich hauptsächlich mit dieser schwer zu erfühlenden Gegenkraft beschäftigt.
Je höher der Druck beim Spiel des Blechblasinstrumentes ist, desto problematischer wird es, die Gegenkraft aufrecht zu erhalten.
Mittlerweile gibt es mit modernsten Aufnahmegeräten aufgenommene Bilder, die das Innere des Körpers bei der Ausübung der Blastechnik zeigen und die beiden Kräfte sichtbar werden lassen.

Wenn Sie mehr über den Inhalt dieser DVD erfahren möchten oder Sie dieses Thema interessiert,
dann klicken Sie hier: Tonprobleme? Druck im Hals? Allgemeine Erklärung und Lösungsmöglichkeiten 

 

ISBN 978-3-00-034808-2

 


Ein Vortrag (66 Min.) mit vielen Bildern, Videos und Übungen
von Hans-Jürgen Von der Wöste (Vorschau-Trailer)

Im ersten Teil dieses Vortrags wird aufgezeigt, wodurch die natürliche Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten entsteht. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um die Anforderungen, die für das zu erlernende Blechblasinstrument maßgeblich sind, richtig zu verstehen.
Im zweiten Teil wird die Komplexität der Atemstütze erläutert und die einzelnen Funktionen verständlich beschrieben.
Im dritten Teil wird eine Möglichkeit gegeben, die Problematik praktisch, durch Sensibilisierungsübungen zu erfahren und zu überwinden, um zu einer guten Tonqualität zu gelangen.
Sind die Ursachen der Problematik erkannt, kann auch gezielt daran gearbeitet werden. Dies soll und kann der Vortrag leisten.

1. Teil Vortrag 1. Einführung / 2. Vorstellung / 3. Auswirkung
2. Teil Vortrag 4. Einführung / 5. Die Tragekraft /
            6. Die Gegenkraft / 7. Demonstration /
            8. Muskeldarstellung / 9. Kehlfunktion /
           10. Voraussetzungen - Störungen /
           11. Muskeldarstellung - Übung / 12. Zusammenfassung
3. Teil Übungen / Videos 13. Sensibilisierungsübungen

 

 

 [ Bestellanfrage ]

 

Mit freundlicher Unterstützung von
Alexander Weimann:
Trompetenbau Weimann

 

 

 

 

Herstellung:
www.Screencast-Service.de

   

Richtigstellung

In der DVD “Die Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten“ sowie in “DIE KUNST DER BLASTECHNIK“ werden Sie aus dem Buch “Die Trompete“ von Edward H. Tarr (erste Auflage) folgendes Zitat finden:

“Während dieser sogenannte intrathorakale Druck bei hohen Trompetentönen bis auf 1,5 atü steigen kann – ein Wert, der dem Luftdruck in einem VW-Reifen entspricht -erreicht er bei den tieferen Blechblasinstrumenten mit einem größeren Mundstückkessel kaum noch ein Drittel dieses Wertes. Der Höchstdruck bei der Tuba z.B. beträgt nur 0,5 atü. Bei Holzblasinstrumenten ist der Druck noch weit geringer, bei der Oboe nur noch 0,25 atü.
Die drei Ärzte, die diese Untersuchungen leiteten, fanden heraus, dass eine solche Tätigkeit, die die Lungen derart fördert, ausgesprochen gesund sei.“   

Diese genannten Zahlen entstanden durch ein Missverständnis und sind leider nicht korrekt, weshalb ab der zweiten Auflage des Buches “Die Trompete“ diese Zahlen nicht mehr erwähnt wurden. In den folgenden Auflagen des Buches “Die Trompete“ ist folgender Text zu lesen:

Trotzdem bleibt die Trompete das anstrengendste Instrument überhaupt. Die hohen Töne werden nicht nur mit erhöhter Lippenspannung, sondern vor allem mit einem erhöhten, vom Zwerchfell her gesteuerten und in der Mundhöhle durch die Zunge geformten Luftdruck erzeugt. 1961 führten drei in Basel tätige Ärzte – Dr. H. Nidecker, Prof. Dr. H. Herzog und Dr. H. R. Richter, von denen Nidecker und Richter aktive Blechbläser waren – eine Reihe von röntgenkinematografischen Versuchen bei Bläsern durch, um der Frage nach der Anstrengung beim Blasen auf den Grund zu gehen. Sie wiesen nach, dass der für das Trompetenblasen erforderliche Luftdruck weit höher ist als bei anderen Instrumenten, wie zum Beispiel Posaune, Tuba oder Oboe und fanden dabei heraus, dass eine solche Tätigkeit, die die Lungen derart fördert, ausgesprochen gesund sei.“

Leider wurde in der DVD “Die Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten“ sowie in “DIE KUNST DER BLASTECHNIK“ aus der ersten Auflage des Buches “Die Trompete“ zitiert und damit wurden die falschen Zahlen weiter verbreitet. Der Sinn wurde mit diesem Zahlenmissverständnis allerdings nicht verfälscht! Deshalb schreibt E. Tarr ab zweiter Auflage auch: “trotzdem bleibt die Trompete das anstrengendste Instrument überhaupt“.

Nur diese Botschaft ist für uns Bläser relevant und berechtigt, auf die daraus entstehende “Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten“ hinzuweisen.

In weiteren Auflagen der DVD “Die Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten“ wird untere Grafik veröffentlicht, die genauere Messungen darstellt. Diese wurden in der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg von M. Kreuter, C. Kreuter und F. Herth durchgeführt. Die Messdaten erschienen in:

Pneumologische Aspekte des Musizierens auf einem Blasinstrument
Pneumologie 2008;62: 83-87
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart, New York

In Anlehnung an Kreuter M et al. (2008) wurden die Messdaten (mmHg) in Bar umgerechnet und der Anblasdruck der verschiedenen Blasinstrumente und die Alltagstätigkeiten zur besseren Veranschaulichung in unterer Grafik dargestellt.

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